Nach der Entstauungsphase erfolgt die Versorgung mit einer geeigneten medizinischen Kompression, in der Regel mit maßgefertigten, flachgestrickten Kompressionsstrümpfen oder anderen lymphologischen Kompressionsversorgungen.
Je nach Befund kommen zum Beispiel infrage:
- Armstrümpfe
- Handschuhe oder Handteile
- Knie- oder Schenkelstrümpfe
- Strumpfhosen
- Zehenkappen oder Fußteile
- Kompressionsversorgungen für besondere Ödemlokalisationen
Die Patientinnen und Patienten können im Haus, in Abstimmung mit den Spezialisten des in die Klinik integrierten Sanitätshauses, mit einer passenden Kompressionsversorgung versorgt werden. Wenn erforderlich, kann auch eine Anziehhilfe verordnet und angepasst werden, damit die Kompression im Alltag sicher und selbstständig angewendet werden kann.
Der richtige Sitz der Kompressionsteile wird ärztlich kontrolliert, das An- und Ausziehen unter fachlicher Anleitung, gegebenenfalls auch unter Zuhilfenahme von Anziehhilfen, eingeübt.

