Ödemzentrum Bad Berleburg

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Was ist Lymphologie?

Vorstellung der Methode und Historisches

Das therapeutische Konzept der lymphologischen Klinik Bad Berleburg basiert auf dem kausalen Therapieprinzip der Physikalischen Ödemtherapie, mit dem Ödemkrankheiten behandelt werden, die medikamentös nicht oder nur teilweise gebessert werden können. Sie ist eine kombinierte Behandlungsmethode, deren  tragende Säulen die manuelle Lymphdrainage - und die Kompressionstherapie sind. Ergänzend kommen eine spezielle Gymnastik in der Kompression und in Ruhephasen die intermittierende Hochlagerung der Extremität dazu. Je nach Schwere des Falles kann die Behandlung stationär oder ambulant durchgeführt werden. Vor der Therapie sollte jedoch die Prophylaxe stehen. Deshalb beinhaltet das Gesamtkonzept umfangreiche verhaltensorientierte Maßnahmen, welche in der Lage sind, Ödementstehung oder Ödemverschlechterung zu verhindern und Komplikationen zu vermeiden.

Die Behandlungsform und der Ausdruck Lymphdrainage stammen von dem dänischen Philologen Dr. Vodder (1936). Eine wesentliche medizinische Bedeutung gewann seine Methode jedoch nicht. 1963 griff der deutsche Arzt Dr. Asdonk aus Essen diese Therapieidee auf, modifizierte sie wesentlich, führte sie auf wissenschaftlicher Basis in die Medizin ein und nannte sie „Therapeutische Lymphdrainage“. Zusätzlich entwickelte er die Grifftechnik der Ödemtherapie und kombinierte sie mit einer Kompressionsbehandlung. Durch die von Professor Kuhnke eingeführte Extremitätenvolumetrie konnte die Wirksamkeit dieser „Physikalischen Ödemtherapie nach Asdonk“ nachgewiesen werden, weshalb sie seit 1974 kassenabrechnungsfähig ist. 1973 wurde die weltweit erste Klinik für Lymphologische Medizin gegründet.

Aktueller Therapiestandard lymphologischer Klinikbehandlung durch umfassende, ganzheitliche, internistisch-lymphologische Betreuung.

Physikalische Ödemtherapie = manuelle Lymphdrainage - und Kompressionstherapie, Gymnastik in der Kompression, Risikoaufklärung und Verhaltensschulung, Anleitung zur Selbstbehandlung, Therapiekonzept für die ambulante Nachbetreuung.

Die manuelle Lymphdrainage ist ein physikalisches Behandlungsverfahren, bei dem spezielle Handgriffe in Richtung der herzwärts gerichteten Lymphabflüsse so ausgeführt werden, dass eine langsame und druckarme Gewebsverformung daraus resultiert. Durch häufige Wiederholung der Griffe während einer Behandlung werden die Lymphgefäße zu einer verstärkten Aktivität angeregt, so dass es zu einer anhaltenden Steigerung der Lymphtransportkapazität kommt.

Durch langfristige, regelmäßige Anwendung wird die Ausbildung funktionsfähiger Lymphgefäßkollateralen der Haut gefördert. Bei Ödemen werden zusätzlich sogenannte Ödemgriffe angewendet, welche eine verstärkte Flüssigkeitsaufnahme durch die Lymphkapillaren und die venösen Blutkapillaren bewirken. Der erforderliche Druck ist entsprechend der Ödemkonsistenz sehr unterschiedlich und erfordert deshalb erfahrene Behandler.

Die Anwendung von speziellen Fibroselockerungsgriffen erlaubt zusätzlich die wirkungsvolle Behandlung von Eiweiß - und Radiofibrosen. Im Anschluss an die Behandlung muss eine Kompressionstherapie erfolgen, um ein Nachlaufen des Ödems in das durch Lymphdrainage weich gewordene Gewebe zu verhindern.

Für die Durchführung der manuellen Lymphdrainage sind Lymphtherapeuten zuständig. Dies sind speziell weitergebildete und geprüfte Krankengymnasten, Masseure und Physiotherapeuten. Die Ausbildung ist geregelt durch die gemeinsamen Empfehlungen der Spitzenverbände der Krankenkassen gemäß § 124 Abs. 4 SGB V zur einheitlichen Anwendung der Zulassungsbedingungen nach § 124 Abs. 2 SGB V für Leistungserbringer von Heilmitteln, die als Dienstleistung an Versicherte abgegeben werden. Das Weiterbildungscurriculum stellt hohe Anforderungen an den Inhalt, den Lehrgangsumfang und die Dauer der Ausbildung sowie an die ärztlichen Fachlehrer und Fachlehrer für manuelle Lymphdrainage.

Neben der manuellen Lymphdrainage - und der Kompressionstherapie gehört zur Physikalischen Ödemtherapie die lympho-kinetisch wirksame Gymnastik in der Kompression. Die Muskelaktivität und der Gewebedruck der Kompression führen über eine vermehrte Reabsorption im venösen Kapillarschenkel und über eine Anregung der Lymphvasomotorik zu einer verstärkten Entödematisierung. Neben speziellen gymnastischen Übungen trägt die Bewegungstherapie in der Kompression in Form eines täglichen Trainings zum Behandlungserfolg bei. Die Gymnastik kann nur dann einen entscheidenden therapeutischen Effekt erzielen, wenn Gelenk - und Muskelfunktion uneingeschränkt vorhanden sind. Stehen den Erkrankungen des Stütz - und Bewegungsapparates entgegen, ist das Ziel der begleitenden physiotherapeutischen Maßnahmen die Wiederherstellung oder Verbesserung der Funktionseinschränkungen. Dafür stehen aktive Behandlungsmethoden wie gezielte Einzel - und Gruppengymnastik durch erfahrene Krankengymnasten und Physiotherapeuten zur Verfügung oder passive Therapien wie Massagen, Elektrotherapie, Ultraschall und medizinische Bäder.

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